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Wechseljahre: Was Du wissen solltest

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Teil 1 einer zweiteiligen Serie

Heute möchten wir Dir helfen zu verstehen, was in dieser Lebensphase im Körper und im Alltag einer Frau eigentlich geschieht. In der nächsten Ausgabe schauen wir uns die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten an, und die unerwarteten Chancen, die dieses Kapitel bereithalten kann.

Warum uns dieses Thema am Herzen liegt

In unserer Praxis begegnen uns viele Frauen, die erschöpft, verunsichert und voller Selbstzweifel zu uns kommen. Sie sagen uns, dass sie sich selbst nicht mehr erkennen. Sehr oft spielen die hormonellen Veränderungen dabei eine Rolle, und niemand hat ihnen das je erklärt.

Unsere Absicht ist es, mehr Bewusstsein und Verständnis für Frauengesundheit zu schaffen: bei den Frauen selbst, in ihren Familien und an ihren Arbeitsplätzen. Die Menopause ist nicht nur ein Frauenthema, sondern ein menschliches. Sie betrifft auch Partner, Kinder, Kolleginnen, Kollegen und Freunde.

Eine Wissenslücke, die wir schließen können

In der Schule haben die meisten von uns nichts über die Menopause gelernt. Viele Frauen erfahren erst davon, wenn die Beschwerden beginnen, und suchen dann häufig in den sozialen Medien nach Antworten statt bei medizinischen Fachpersonen. Manche verbergen ihre Schwierigkeiten im Beruf, aus Sorge, nicht verstanden zu werden. Kein Wunder, dass sich so viele Frauen allein fühlen.

Ein Weg, drei Stationen

Die Menopause ist kein einzelnes Ereignis, sondern ein fließender Übergang:

● Die Perimenopause beginnt oft in den mittleren bis späten Vierzigern und kann mehrere Jahre dauern. Die Hormone schwanken unberechenbar, statt einfach abzunehmen, und genau dann erleben die meisten Frauen die größten Turbulenzen.

● Die Menopause ist ein einzelner Meilenstein: zwölf Monate ohne Regelblutung.

● Die Postmenopause ist die lange Zeit danach. Die Beschwerden klingen oft ab, dafür rückt die Fürsorge für Knochen, Herz, Gehirn und Stoffwechsel in den Vordergrund.

Mehr als Hitzewallungen

Östrogenrezeptoren finden sich im ganzen Körper, deshalb können sich Symptome fast überall zeigen: unruhige Nächte, Gedankennebel, Ängste und gedrückte Stimmung, tiefe Erschöpfung, schmerzende Gelenke, Veränderungen an Haut und Verdauung, Heißhunger auf Süßes oder ein Körper, der plötzlich ganz anders reagiert. Viele Frauen, und sogar ihre Ärztinnen und Ärzte, halten das für Stress, Burnout oder Depression. Eine Patientin, Ende vierzig und in einem fordernden Beruf, erzählte uns, dass sich alles wie ein Kampf anfühle. Sie war müde, vergesslich, gereizt gegenüber den Menschen, die sie liebt, und machte sich selbst dafür Vorwürfe. Als wir verstanden hatten, was geschah, und ihren Körper unterstützten, kam sie wenige Wochen später zurück und sagte: „Ich fühle mich wieder wie ich selbst.“

Wenn Dir dies bekannt vorkommt, dann denke daran: Du bildest Dir nichts ein, und Du bist nicht allein. Was Du spürst, ist real, es hat eine biologische Erklärung, und wir helfen Dir gerne dabei.

In der nächsten Ausgabe schauen wir darauf, was Dich unterstützen kann, und auf die unerwarteten Geschenke, die dieses Kapitel mit sich bringen kann.

Praxis Dr. med. Valerie Arrowsmith

Privatpraxis für ganzheitliche Medizin

Integrative Medizin
Prävention
Chinesische Medizin

Rüngsdorfer Str. 2d
53173 Bonn-Bad Godesberg

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